Polenta Pizza

Habt ihr schon mal einen anderen Boden für Pizza ausprobiert? Wir nehmen gerne mal Wraps oder auch Polentaboden. Der geht schnell und schmeckt super lecker mit Gemüsetopping.

Auf Wunsch einer lieben Instagrammerin (schreibt man das so ^^) habe ich dieses Rezept als Blogeintrag vorgezogen und ich hoffe ihr und euch schmeckt es genauso gut wie uns.

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Polenta Pizza

125g Polenta

500ml Milch

75g rotes Pesto

150g kleine Tomaten

1 Zucchini

1 rote Zwiebel

200g Champignons

Geriebener Mozzarella

Milch aufkochen – Topf vom Herd nehmen und Polenta einrühren – bei schwacher Hitze und gelegentlichem Umrühren 2-3 Minuten Quellen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen – den noch etwas flüssigen Polentateig (mit flüssig meine ich, dass er noch ETWAS zerfließen sollte) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen (wer eine Runde Form bevorzugt, kann als Form die Springformumrandung benutzen) – der Teig sollte etwa 0,7 mm hoch sein – weitere 2-3 Minuten quellen lassen – dann bei 220°C 5 Minuten vorbacken – in der Zwischenzeit das Gemüse putzen und klein schneiden (Tomaten halbieren, Zucchini und Zwiebel in DÜNNE Scheiben, Champignons in Scheiben) – den vorgebackenen Polentaboden mit dem Pesto beschmieren, mit dem Gemüse belegen und mit Käse bestreuen – für 15 Minuten backen – für 2-3 Minuten mit der Grillfunktion „grillen“ – fertig

Ergibt je nach gewünschter Größe 1-2 Pizza

Das Gemüsetopping kann je nach Geschmack variiert werden,  es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Zutaten nicht zu wässrig sind, da der Boden sonst matschig wird. Alternativ zum Mozzarella schmeckt uns auch Feta sehr gut, der ist in den USA jedoch unbezahlbar ^^

Guten Appetit wünscht

Eure Jane

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New Orleans – Teil 2

Nach dem Schreck mit dem bekloppten Autofahrer sind wir weiter Richtung French Quater gegangen, dass Viertel ist sehr bekannt und wie der Name schon sagt, französisch angehaucht. Das sieht man vor allem an den Gebäuden. Zu dem Viertel gehören die Partystraße Burbon Street, in die wir nur einen kurzen Blick gewagt haben, da nicht zu empfehlen, wenn minderjährige Kinder anwesend sind, falls ihr versteht was ich meine. Da gibt es den Brauch, dass wenn eine Frau dort eine Kette geschenkt bekommt (diese billigen aus Plastik), diese zum Dank ihr Shirt lüften muss soll. Die Ketten gibt es da in jedem Laden für 50ct.

Wir haben uns am nächsten Tag lieber auf den French Market gewagt und sind lecker Frühstücken gegangen: French Toast, Pancakes und Eggs Benedict. Lecker!

Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir auch noch beim berühmten Café du Monde reingegangen, die für ihren Kaffee und ihre Beignets (das sind überdimensionale Schmalzkuchen) bekannt sind. Der Außenbereich sieht aus als hätte es geschneit, vor lauter Puderzucker auf dem Boden.

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Wir haben uns lieber dafür entschieden eine traditionelle Hafenrundfahrt in einem der bekannten Raddampfer zu machen. Töchterlein ist bei schönstem Wetter direkt auf der Bank und Mamas Schoß eingeschlafen. Und so konnten wir Eltern gespannt den Informationen lauschen, die uns der Kapitän erzählte. Besonders interessant fanden wir die Entwicklung der Stadt durch Hurricane Kathrina im Jahr 2005. Noch immer sieht man entlang der Küste die enormen Schäden, die dieser Hurricane angerichtet hat. Doch noch heftiger fanden wir, dass sich die Bevölkerung dadurch halbiert hat. Über 200.000 Menschen haben die Stadt verlassen und sind auch 2 Jahre später nicht zurückgekehrt, aus Angst, aus Mangel an finanziellen Mitteln und den Erfahrungen die sie dabei gemacht haben. Selbst jetzt nach 8 Jahren ist der Bevölkerungsstand noch nicht wieder der alte.

Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten und die Kleine ausgeschlafen hat, sind wir in die nächste Straßenbahn Richtung Insektarium gefahren. Diese Entscheidung erwies sich als sehr klug, denn kaum dort angekommen zog ein Gewitter über die Stadt und wir konnten uns in Ruhe den Insekten widmen. Auch wenn Insekten zunächst nicht besonders spannend erscheinen, konnte man dort wirklich verrückte und kuriose Dinge sehen und lernen. Wir konnten Insekten sehen, anfassen, hören und schmecken. Ja schmecken, es gab eine Insektenbar, an der verschieden zubereitete Insekten vorbereitet waren. Wir waren alle mutig und haben probiert – und ich muss sagen, gar nicht schlecht, so ein gewürzter und frittierter Mehlwurm. Unsere Tochter hat sich an die schokoladenüberzogenen Käfer gewagt und sogar noch einen zweiten vernascht. Zur Belohnung bekam man einen schönen Stempel auf die Hand gedrückt.

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Etwas weniger verrückt, aber dennoch kulinarisch wurde es dann an unserem letzten Abend in der Stadt. Wir suchten uns ein schönes kreolisches Restaurant. Dort durften wir in einem der private-rooms diverse ortsübliche Köstlichkeiten verspeisen. Was für ein wundervoller Abschluss dieses schönen Wochenendes.

Eure Jane

New Orleans – Teil 1

Wie ich euch im letzten Blogeintrag geschrieben habe, nutzen wir unsere Zeit in den Staaten auch, um rumzukommen und etwas von der Umgebung hier kennenzulernen.

Daher ging unser zweiter Wochenendausflug nach New Orleans.

Die Fahrt dorthin war sehr angenehm ruhig, schon fast zu ruhig… um auf der Fahrt nicht einzuschlafen, haben wir in einem der Willkommenshäusern rast gemacht. Diese Willkommenshäuschen findet man nach jeder Bundesstaatsgrenze an der Interstate. Dort findet man Informationen über den Bundesstaat, Broschüren, Picknickstellen und Toiletten. Das Willkommenshäuschen von Louisiana war richtig schön gestaltet, es wirkte etwas wie ein uriges Alpenhaus – rustikal und einfach schön einladend. Unsere Tochter hat es sich erstmal in einem der Schaukelstühle (Ja, Amis stehen voll auf Schaukelstühle, die findet man sogar in den Flughäfen) bequem gemacht und Smalltalk mit den Empfangsdamen gehalten. Einfach süß *schwärm*

Die letzten Meilen nach New Orleans waren dann wirklich traumhaft, über eine lange Brücke, die über den zweitgrößten Salzwassersee der USA, den Pontchartrain-See, führt. Das Wetter war einfach traumhaft, und ich liebe den Anblick der glitzernden Sonne auf der Wasseroberfläche.

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Nach der Brücke kam aber der Stadtverkehr dazu und wir fuhren direkt in den Feierabendverkehr. -.-

Naja, so konnte man wenigstens die Skyline in Ruhe betrachten 😉

Nachdem wir uns Hotel, das direkt am bekannten Superdome steht, bezogen haben (das Zimmer war der Hammer und im 25 Stock hatte man nicht nur einen tollen Ausblick über die Stadt, sondern auch einen erschreckenden Ausblick in die Hotellobby)….

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… haben wir uns zu Fuß aufgemacht, um die Stadt zu erkunden. Der erste Schreck kam jedoch direkt… unsere Tochter wollte bei GRÜN über die Straße laufen, da rast wie ein Irrer ein Auto um die Ecke … wir konnten sie im letzten Moment noch an der Schulter zurückreißen… ihr könnt euch nicht vorstellen wie mein Herz geklopft und meine Beine geschlackert haben…

 

Mehr von unserem Wochenende gibt es morgen (oder übermorgen 😉 )

Eure Jane

Der Blog lebt….

Zumindest glaube ich, dass er ein Eigenleben entwickelt hat, denn wie ich heute mit Schrecken feststellen musste, sind meine letzten Blogeinträge gar nicht online gegangen.

Es tut mir schrecklich leid, dass das passiert ist!!! Dafür ist es umso schöner, dass ihr jetzt gleich DREI NEUE BLOGEINTRÄGE lesen könnt. 😉

Ich hoffe wirklich, dass das nicht noch einmal passiert!!! (Wenn doch, könnt ihr mir gerne schreiben 🙂 )

Eure Jane