Kurzmitteilung

Mini-Update

Wir sind gerade ziemlich busy deswegen ist es hier gerade etwas still….
Nachdem wir vorletzte Woche für 6 Tage in Disney World Orlando waren, haben wir nun gerade Besuch von Verwandten, weswegen nur wenig bis gar keine Zeit bleibt um neue Beiträge zu schreiben.
Aber für ein Mini-Update nehme ich mit jetzt die Zeit:
Mein Eisprung kam diesen Zyklus unverschämterweise einfach 5 Tage eher, genau in unserer Disneywoche, in der wir an alles außer Sex gedacht haben. Tja so spielt das Leben… Jetzt geht es eben erst nächsten Zyklus los. Ein gutes hat es allerdings, Schatz war Super enttäuscht, was natürlich an sich nichts schönes ist, aber es zeigt mir, wir sehr er es will und das er sich auch sehr über Baby Nr.2 freut.

Liebe Grüße, eure Jane t

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Wie zeugt man ein Mädchen?!

JaJa, ich weiß der Titel klingt seltsam. Auch das Thema ist etwas seltsam und bizarr, aber warum nicht mal darüber sprechen?!

Darf man bzw. sollte man mit anderen über den Akt der Zeugung sprechen? Ist es okay wenn man ein Wunschgeschlecht für sein zukünftiges Baby hat? Spielt man automatisch „Gott“ wenn man hier und da etwas nachhilft?

Ich würde sagen: Jain (oder Jein?!)^^

Ich meine, wenn ich euch hier erzähle was in meinem Kopf vorgeht und euch sage, dass wir schon sehr bald Kind Nummer 2 angehen, spreche ich ja auch indirekt von Sex. Denn Kinder ohne Sex wird eher schwierig, nicht wahr?! Und wenn ich mit euch über das Thema „Wunschgeschlecht“ spreche, spreche ich ein Tabuthema an, das ist mir klar, aber „Gott“ spiele ich damit noch lange nicht. Klarstellen möchte ich hier auf jeden Fall, dass der Begriff „Wunschgeschlecht“ nicht bedeutet, dass das andere Geschlecht unerwünscht wäre.

Ich wünsche mir, wie ihr wisst, seit mehreren Jahren Kind Nummer 2. Ob Junge oder Mädchen (oder beides *hehe*) ist mir dabei vollkommen egal, denn wie jede Mutter und jeder Vater wünsche ich mir ein gesundes und glückliches Kind. Um das zu erreichen ernähre ich mich vorwiegend Gesund, mache hier und da Sport, nehme Prenatale Vitamine, gebe auf mich acht und mein bestes eine gute Mutter zu sein.

Mein Töchterlein, dass sich nun mittlerweile auch schon seit geraumer Zeit ein Geschwisterchen wünscht, hat nun geäußert, dass sie gerne eine SCHWESTER hätte. Wir haben ihr natürlich gesagt, dass man sich nicht wünschen kann, ob sie einen Bruder oder eine Schwester bekommt. Das hat sie verstanden und akzeptiert und gesagt, dass sie auch einen Bruder lieben würde. Sehr schön 🙂

Dennoch bin ich im Internet darauf gestoßen, dass es wohl so etwas wie eine „Wunschgeschlecht-Diät“ und andere Kleinigkeiten gibt, die das Geschlecht beeinflussen könnten. (Ja, ich weiß auch, dass der Mann mit seinen Spermien das Geschlecht beeinflusst, aber Frau kann es ja mal versuchen, sonst nehmen wir ja auch immer alles lieber selbst in die Hand *g*).

Ich habe dazu verschiedenste Methoden gefunden die angeblich die Chance auf das eine oder andere Geschlecht erhöhen und wir haben uns gedacht wir probieren es mal aus, denn wenn es nicht weh tut und nicht schadet, haben wir nichts zu verlieren, da wir für alles offen sind: Mädchen, Junge, Zwillinge, Drillinge, Vier… naja, ihr wisst schon 😉

Die folgende Tabelle fasst den ganzen „Spaß“ einmal zusammen, allerdings übernehme ich keine Garantie, dass auch nur eine Sache davon irgendetwas bewirkt =P

MädchenzeugenKonkret anwenden versuchen wir alles aus der Spalte „Mädchen“. Dazu nehme ich seit knapp einem Monat die Kalzium/Magnesium Tabletten von dm, werde meinen Schatz vor dem Sex in die Badewanne setzen (allerdings nur bei dem letzten Mal Sex 2 Tage vor dem Eisprung, sonst ist das hier bei 30 Grad im Schatten Männerquälerei)^^ und meine Kalorienzufuhr etwas drosseln (allerdings nicht erheblich, damit es nicht ungesund wird!!!).

Ich selber halte es ja auch für Quatsch bzw. Spielerei, aber da all das weder weh tut noch schlecht für mich oder das Baby wäre, mache ich den Spaß einmal mit. Sollte es im ersten Zyklus jedoch gar nicht klappen, werde ich es bei einmal Spaß belassen. 😉

Eure (heute etwas durchgeknallte) Jane ^^

Positiv denken…

In der letzten Woche ist viel passiert und ich habe Zeit gehabt über vieles nachzudenken.

Nachdem ich mich vor lauter Enttäuschung ordentlich mit meinem Schatz in die Haare bekommen habe und ich zwei Tage lang kaum ein Wort mit ihm sprechen wollte (albern, ich weiß), habe ich mich neu sortiert und ihm einfach direkt gesagt wie ich darüber denke und dass ich unseren 10. Jahrestag 2016 einfach perfekt zum heiraten finde, auch wenn ich damit vielleicht die Pläne meiner Schwester kreuze, aber nur weil sich jemand verlobt, heißt das ja nicht, dass alle um sie herum sich nun an ihren Plänen anpassen muss und man mit seiner eigenen Verlobung und Hochzeit warten muss bis sie mit allem fertig ist…. oder?!

Das Wochenende bzw. den Samstag haben wir auf einem wunderschön gestaltetem „Italian Food Festival“ verbracht. Es gab super leckeres Essen, viele tolle Angebote für Kinder (Spiel&Tanz, Kinderschminken, uns sogar ein Traubenfass in dem die Kinder barfuß Trauben qeutschen durften *hihi*), schönstes Sommerwetter und beste Südstaaten-live-Musik, bei der ich sogar meinen Tanzmuffel-Schatz auf die Tanzfläche bekommen habe! Ein pefekter Samstag….

Und mit dem Sonntag kam das schlechte Wetter… erst mit viel Regen und dann folgte noch Gewitter. Im Wetterbericht deutete sich schon die letzten Tage eine Welle von Schlechtwetterphasen mit Tornado-Potenzial an.

Also wurde Sonntag unser Shelter-Raum, der Raum unter der Treppe freigeräumt und mit allem nötigen ausgestattet (Matratze, Decken, Wasser, Taschenlampe, Pinkelglas usw.). Von der ersten Welle am Sonntag sollten wir noch verschont bleiben, von der am Montag und Dienstag allerdings nicht. Die erste Welle traf vor allem Mississippi und Arkansas und die Tornados machten dort einige Städte dem Erdboden gleich (Ich bete für alle Menschen dort, die davon betroffen sind).

Montag war mir schon ganz mulmig im Bauch und immer wieder bekam ich Herzrasen vor Angst. Auch das Töchterlein kam zwei Stunden eher aus der Schule, damit die Kinder sicher zu Hause sind. Ich war froh, dass sie bei uns war, aber auch noch mehr in Sorge….

Bis Abends kam Regen und Gewitter auf uns zu und mit ihnen nicht nur der Tornado Watch (das bedeutet die wetterverhältnisse sind perfekt für die Bildung eines Tornados, aber es ist noch keiner entstanden) sondern auch die Stormchaser (bekannt aus Film und Fernsehen (Discovery Channal). Das Töchterlein lag um 20 Uhr im Bett und auch wir legten uns hin bis um 21Uhr die Sirenen draußen losgingen. Mein Atmen stockte, mein Herz rutschte ihn die Hose, mein ganzer Körper zitterte und ich griff alles was gerettet werden sollte und brachte es in den Shelter. Der Schatz schnappte sich das schlafende Kind und rannte auch mit ihr in die Kammer unter der Treppe.

Meine Schwester und ihr Freund (mit denen wir hier in einem Haus wohnen) blieben noch recht locker und schalteten erstmal den Fernseher an. Die Wettermänner brachten leichte Entwarnung: im Norden unseren Countys (Landkreises) deutete alles auf einen Tornado hin, aber er zieht nicht in unsere Richtung, deswegen können wir erst einmal aufatmen. Beruhigen konnte ich mich allerdings nicht wirklich, denn draußen heulten noch weiter die Sirenen und alle 5 Minuten bekam ich eine neue Warnung auf mein Handy.

Um kurz vor 11 Uhr dann der nächste Schock, etwa 50 Meilen von uns entfernt scheint sich ein heftiger Tornado zu bilden der in unsere Richtung sieht. Kurz darauf die Warnung auf das Handy: Take Shelter NOW! Also keine Zeit verschwenden, laut Berechnungen haben wir noch 8 Minuten bis der Tornado uns erreichen könnte, wenn sich einer aus der Front bildet.

Mit dem Wetterkanal auf dem Ipad saßen wir nun in der kleinen Kammer. Kein Licht, kaum Luft, kaum Platz und voller Angst. Das Töchterlein schlief zum Glück tief und fest und wir versuchten uns abzulenken. Doch die Worte des Wettermanns wurden immer deutlicher: Erst war es nur unsere Stadt die erwähnt wurde, dann ein Platz in der Nähe und dann genau unser Stadtteil. Das darf doch nicht war sein… und dann wurde es bestätigt: heftiger Tornado mit Bodenkontakt keine 20 Minuten Luftlinie entfernt. Dann ein zweiter… mein Bauch schmerzte, mein Herz pochte wie verrückt, die Warnungen auf dem Handy kamen minütlich, die Sirenen heulten, der Regen prasselte und trotzdem versuchte man die Angst wegzulachen…

Und dann war es vorbei… die Tornados haben den Bodenkontkt verloren und ziehen vorbei…

Auch weitere Warnungen einigen Stunden später und auch für Dienstag angesagte Tornados lösen sich in Luft auf. Gott sei Dank!

Ich glaube, ich habe noch nie so eine Angst in meinem bisherigen Leben gehabt und noch nie so eine Erleichterung verspürt, als das Unwetter sich verzogen hatte.

18 Tornados wurden am letzten Montag in Alabama verzeichnet und es wird noch einem Wunder gesprochen, dass so wenig passiert ist und so wenig Menschen verletzt wurden. Ich bete für die Familien der 35 Todesopfer…

Mir hat dieses Erlebnis gezeigt, wie schnell ein Leben zu Ende gehen kann. Man kann sein ganzes Leben planen – verplanen – dabei sollte man seine Zeit nutzen und nicht zu weit in der Zukunft Leben. Das Leben ist zu kurz um sich zu streiten. Und man sollte sich nie zu jung für etwas fühlen, sondern sein Leben und seine Träume jetzt in die Hand nehmen und nicht warten bis es dafür vielleicht zu spät ist…

Eure Jane