Ein Picknick im Grünen

Sicher habt ihr euch schon gefragt, weshalb ich so gerne amerikanische Rezepte poste. Das liegt ganz einfach daran, dass ich zurzeit in den USA lebe. Nächstes Jahr geht es wieder zurück ins geliebte Deutschland und hoffentlich klappt es dann auch mit Kind Nummer 2.

Da wir das Glück haben uns einen der Südstaaten ausgewählt zu haben, sind wir, bis jetzt, mit einem sehr warmen Herbst (28°C) beschenkt worden. Deshalb haben wir vorletztes Wochenende unsere Picknicktasche rausgeholt und haben uns in einem schönen Park, direkt am Fluss, niedergelassen.

Da die Amerikaner bekanntlich etwas mehr auf den Rippen haben, ist es hier gar nicht so einfach sich ein gesundes Picknick zusammenzustellen, da die gesunden Produkte um einiges teurer sind als die abgepackten Fertigprodukte.

Also schnell zum Walmart um die Ecke gegangen gefahren (ohne Auto schafft man es nicht mal aus dem Wohngebiet!) und Fingermöhrchen, Dattel-Tomaten, Äpfel und eine Mango geschnappt. Zuhause hatte ich noch Vollkorn-Ritz-Kekse, Säfte und Sour Cream, aus dem ich einen schnellen Dip mit Pfeffer und Salz gemacht habe. Für die kleine Nascherei am Ende ist noch eine Tüte meiner Lieblings m&m’s, die mit den Mandeln *yummie*, in die Tasche gewandert

Alles die die Kühltasche gepackt, Eiswürfel drauf und los geht’s – mit dem Auto.

Parks gibt es hier so einige, aber schöne Spielplätze sind eher die Seltenheit. Daher waren wir umso glücklicher, als hier vor kurzem Parks und Spielplätze ausgezeichnet wurden. Wir sind der Empfehlung nachgekommen und wurden nicht enttäuscht:

Panorama-Park1

Image(5)In dem Park stehen auch einige Holz-Pavillons, die für Geburtstage gemietet werden können. Vier davon waren mit Geburtstagsgesellschaften bestückt, wovon zwei jeweils eine eigene Hüpfburg hatten. Auch das ist wieder typisch für die USA. Ein Kindergeburtstag ohne Hüpfburg, nicht auszudenken. *kopfschüttel* 😉

Wir haben unser Picknick und die Zeit auf dem Spielplatz genossen – vor allem die Hollywood-Schaukeln für die Eltern – und hoffen, dass uns das Wetter noch etwas erhalten bleibt.

Eure Jane

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Kürbis – Klappe die Zweite

Wie ihr in meinem letzten Kürbis-Post lesen konntet, liebe ich den Herbst mit seiner Kürbiszeit. Deswegen habe ich nicht den ganzen Kürbis verbacken, sondern noch etwas für zwei weitere Rezepte aufgehoben.

Heute möchte ich euch gerne die Kürbissuppe meiner Mama vorstellen (Ihr seht schon, ich backe und koche gerne hausgemachtes nach traditionellen Familienrezepten). Die Suppe ist schnell gemacht, vor allem, wenn man den Kürbis schon vorher geschält, gewürfelt, gekocht und püriert hat. Ich friere mir das Püree dann immer in 500g Portionen ein und habe dann ratz fatz eine Kürbissuppe fertig.

 Kürbissuppe

Kürbissuppe

500g Kürbispüree

300-400ml* Brühe

150ml Sahne

½ TL Ingwer(pulver)

¼ TL Muskatnuss

Schmand

Pfeffer und Salz nach Bedarf

Kürbispüree mit der Brühe erhitzen – mit der Sahne aufgießen – Ingwer und Muskatnuss einrühren – fertig – Suppe in tiefe Teller füllen und einen Kleks Schmand in die Mitte geben – nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen

Ergibt etwa 4 Portionen

* Die Mengenabgabe variiert, je nach Konsistenz des Kürbispürees. Die Suppe sollte nicht zu flüssig werden, sondern eine sämige Konsistenz haben

Suppe und Tee passt jetzt vielleicht nicht 100% zusammen, aber eine warme Suppe im Bauch erwärmt das Herz und die Seele und tut einfach gut und das ist es, was ich möchte, guttun. 😉

Eure Jane

Kürbis – Klappe die Erste

Mittlerweile hat der Herbst Deutschland erreicht. Es regnet, windet und friert uns allmählich. Aber der Herbst hat auch seine schönen Seiten: die Blätter färben sich bunt (toll für schöne Herbstspaziergänge *schwärm*), das kalt-nasse Wetter lädt zu gemütlichen Nachmittagen auf dem Sofa ein und der Herbst lockt mit seiner Kürbiszeit.

Ich persönlich liebe Kürbis. Meine Oma hat früher schon immer Kürbisbrötchen für die ganze Familie gebackten. Aus den Kürbissen aus ihrem eigenen Garten versteht sich. Und immer wenn sie einen Kürbis übrig hatte, hat sie ihn meiner Mama geschenkt, die daraus dann die schnellste Kürbissuppe aller Zeiten gekocht hat. Herrlich! 🙂

Und so kam es, dass ich diese Woche einen Kürbis erstanden habe, um daraus die herrlichen Kürbisbrötchen meiner Oma zu backen…

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Hmmm… der Duft der dann durchs ganze Haus strömt – einfach fantastisch.

Für alle die gerne backen oder den Duft von frischen Kürbisbrötchen im Haus mögen, hier das super easy peasy Geheimrezept meiner Oma:

1kg Mehl

80g Hefe (oder 28g Trockenhefe)

50g Zucker

5 EL Milch

500g Kürbis(püree)

125g Butter

1 EL Salz

1 Ei

Mehl in eine große Schüssel – in die Mitte eine Mulde löffeln – in die Mulde kommt die, in warmer Milch aufgelöste, Hefe – darüber den Zucker streuen und die Mischung mit Mehl bedecken – Handtuch über die Schüssel und Hefe aktivieren lassen – in der Zwischenzeit das warme Kürbispüree mit der Butter, dem Ei und Salz vermengen – die Kürbis-Mischung an den Rand des Mehlberges verteilen – wieder mit dem Handtuch abdecken – nach etwa 15 Minuten alles gut durchkneten (lassen) – und den Teig im Ofen (max. 45°C sonst geht die Hefe tot!) für 20-30 Minuten gehen lassen – den aufgegangenen Teig zu kleinen Bällchen* formen (evtl. mit angefeuchteten Händen) und bei 195°C/385°F 15-20 Minuten goldbraun backen.

Ergibt etwa 25-30 Brötchen

*Wer lieber Brot essen möchte, verteilt den Teig einfach auf 2 Kastenformen und lässt die Brote nach 20 Minuten mit Alu-Folie abgedeckt im noch warmen Ofen stehen. Nicht vergessen die Kastenformen zu fetten und zu mehlen, sonst könnt ihr das Brot nämlich aus der Form löffeln 😉

Uns schmecken die Brötchen am besten warm mit salziger Butter oder Nutella…. yummie

Viel Spaß beim nachbacken

Eure Jane

PS: Fragen einfach ins Kommentarfeld (Kommentare natürlich auch 😛 )