Sweet Potato Pecan Pie

Hier in den USA, besonders in den Südstaaten, sind in der Herbstzeit Pies total angesagt. Zu den beliebtesten Pies gehören der Apple-Pie, der Pumpkin-Pie und der Sweet Potato Pecan Pie. Der letztere ist der ausgefallenste und mein persönlicher Favorit, deswegen möchte ich euch mein Rezept nicht vorenthalten.

Die folgende lange Zutatenliste soll euch auf gar keinen Fall abschrecken, bis auf die Süßkartoffel, die Pecannüsse und vielleicht den Ahornsirup hat man eigentlich alles davon Zuhause und die Zutaten der Pie-M asse und des Toppings unterscheiden sich kaum. Die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall!!!

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 SWEET POTATO PECAN PIE

Piecrust (gibt es auch fertig zu kaufen)

80g Mehl

½ TL Zucker

¼ TL Salz

50g Butter

2-3 EL kaltes Wasser

 

 

Pie-Masse

225g Sweet Potato Mus

1 Ei

50g brauner Zucker

30g Ahornsirup

½ TL Vanille(extrakt)

¼ TL Zimt

1 Messerspitze Ingwer

1 Messerspitze Muskat

Ggf. 1 EL Burbon

 

Topping

110g Pecannüsse

50g brauner Zucker

60g Ahornsirup

1 Ei

½ TL Vanille(extrakt)

15g Butter

Ggf. ½ EL Burbon

 

Piecrust: Alle trockenen Zutaten zusammenrühren – dann die weiche Butter dazu mixen – so viel EL kaltes Wasser dazu geben bis ein knetbarer Teig entsteht – Teig in einer, mit Backpapier ausgelegte, 18er Springform verteilen und einen ca. 2cm hohen Rand hochziehen – 20-25 Minuten bei 180°C backen – die Piecrust sollte dabei nicht zu braun werden, sondern eher hell bleiben

 

Pie-Masse: 1-2 Süßkartoffeln schälen, grob würfeln und kochen – die gegarten Kartoffeln (Süßkartoffeln sind schneller gar als normale Kartoffeln) – musen und kurz ausdampfen lassen – jetzt alle Zutaten der Pie-Masse zusammenrühren und mit dem Ei etwas aufschlagen – in die fertige Piecrust füllen

 

Topping: Pecannüsse halbieren und auf der Pie-Masse verteilen – alle übrigen Zutaten zusammenrühren und auch hier etwas mit dem Ei aufschlagen – das Topping über die Pecannüsse und die Pie-Masse verteilen – bei 190°C für 40-60 Minuten backen – mindestens eine halbe Stunde bis Stunde auskühlen lassen

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Der letzte Pie ging weg wie warme Semmel. Wir Essen ihn gerne zum Nachtisch, aber auch nachmittags ein echter Gaumenschmaus! Reste lassen sich übrigens super einfrieren und in der Mikrowelle auftauen *yummie*

 

Eure Jane

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Kürbis Klappe die Dritte

Heute kommt mein vorerst letzter Beitrag zum Thema Kürbis. Zumindest was das Backen angeht (vielleicht mache ich noch ein DIY-Beitrag). Nachdem ich euch die Geheimrezepte meiner Familie verraten habe, kommt jetzt ein Rezept, dass ich selbst erst gefunden und ausprobiert habe.

Das Pumpkin-Bread in den USA, ist nicht mit dem Kürbisbrot aus Deutschland zu vergleichen. Das liegt zum einen daran, dass die Amerikaner es lieber Süß mögen und zum anderen daran, dass die Amerikaner keine Hefe kennen bzw. benutzen.

Deswegen ist ihr Kürbisbrot eher ein Kuchen. Und weil ich das Rezept zum ersten Mal ausprobiert habe und nicht ein ganzes Brot machen wollte, habe ich nur die Hälfte des Teiges zubereitet und Muffins daraus gemacht:

Kürbismuffins

Kürbis-Muffins

120g Mehl

70g Zucker

½ TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1 Prise Muskatnuss

1 Prise Ingwer

40g Butter (Raumtemperatur)

60g Kürbispüree (stückig)

1 Ei

60g Puderzucker

1 TL Milch

Ggf. Lebensmittelfarbe in Orange

Trockene Zutaten vermischen – Butter in Flocken dazugeben – verrühren (Butterstücke sollten durch das rühren etwa Erbsengroß werden) – dann die flüssigen Zutaten dazu – in Muffinförmchen geben – Muffins bei 220°C für 10-15 Minuten goldbraun backen – Muffins abkühlen lassen – aus dem Puderzucker und der Milch eine Glasur herstellen und die Muffins damit überziehen – die restliche Glasur Orange färben und damit die Muffins verzieren

Tipp: Alternativ mal die Gewürze nicht in den Teig geben, sondern nur in die orangene Glasur, dadurch duften die Gewürze noch intensiver 🙂

Ergibt 6 Muffins

Durch die leichte Kürbisnote sind diese Muffins auch etwa für Kürbismuffels.

Guten Appetit

Eure Jane