New York – Tag 1

Wie ich euch bereits berichtet habe, waren wir letzte Woche, während des Spring Breaks in New York City. Wir haben so viel erlebt, dass ich das alles gar nicht in einem Beitrag zusammenfassen kann, weswegen ich für jeden Tag einen Beitrag schreibe. Vollgepackt mit Informationen und ab und zu Tipps von uns.IMG_8345

Am ersten Tag wollten wir von Alabama nach Atlanta fahren und von dort aus über Washington nach New York City – La Guardia Airport (Mini- und Uraltflughafen Hauptsächlich für USA-Inlandsflüge). Aber wie ihr wisst haben wir nicht viel Glück, wenn es um Flugreisen geht (deswegen haben wir ja auch die Gutscheine für die Flüge bekommen xD), als wir also um 4:30 Uhr morgens geweckt wurden und ich meine Mails checkte, wartete schon eine Mail von United auf uns, dass unser Flug gestrichen wurden und wir nun 4 Stunden später als geplant über Chicago fliegen würden. Das fanden wir naürlich gar nicht lustig, weil wir ursprünglich um 13Uhr laden sollten, und wir so erst um 18Uhr laden sollten, weil der neue Flug länger unterwegs gewesen wäre. Mein Schatz hat sich also vor den Laptop geklemmt und uns den Flug kostenlos zu einem Non-Stop-Flug umgebastelt der sogar schon um 12 Uhr landete. Perfekt!

Die Kleine war wenig später schon hellwach und war so aufgeregt, dass sie die halbe Nacht nicht richtig geschlafen hatte, und das obwohl wir sie eigentlich schlafend ins Auto tragen wollten. Naja mir war es recht, so würde sie vielleicht im Flieger schlafen. 😉

Die Fahrt nach Atlanta war trotz Rush-Hour ganz entspannt und auch das Parken (12$ am Tag) und der Check-In verliefen reibungslos (wir mussten nichtmal die Flüssigkeiten und elektronischen Geräte aus den Koffern holen).

Keine drei Stunden später landeten wir, nach einem herrlichen Blick über New York am Newark Airport. Der Airport ist ziemlich groß, befindet sich jedoch nicht im Bundesstaat New York, und ist nicht an das Metronetz angeschlossen, weswegen man für die Fahrt nach Manhatten ein Extra-Ticket (12,50$ pro Person) für den NJTransit-Zug (ca. 30 Min. Fahrt bis zur Manhatten Penn-Station) braucht.

Ich empfehle jedem, der mindestens 3 volle Tage in New York City ist, sich eine 7 Tage Metrokarte (30$) zu besorgen, die ist wirklich Gold wert! (Ohne Flatrate-Karte kostet jede Fahrt 2,50$)

Wir haben für die 4 Nächte zwei verschiedene Hotels gebucht. Einmal über Priceline, wo man sagt in welchem Gebiet das Hotel sein soll, wie viele Sterne und was man max. ausgeben will, entweder springt ein Hotel darauf an oder dein Angebot wird abgelehnt und du kannst deine Faktoren verändern. Das zweite Hotel haben wir über Hotwire gebucht, da werden Hotels ohne Namen angeboten, bekannt ist nur wie viele Sterne und in welchem Gebiet, der Preis ist dabei fest und erst nach dem Buchen erfährt man welches Hotel man bekommt. Wir hatten beide Male super Glück und haben beide Hotels für unter 100€ die Nacht für uns alle Drei bekommen, die sonst pro Nacht locker das dreifache kosten. (Die Preise sind so unschlagbar günstig, weil die Hotels damit ihre restlichen freien Zimmer last-minute vergeben)

Unser erstes Hotel direkt zwischen Times Square und Central Park hatte, trotzdessen wir viel zu früh da waren schon ein Zimmer für uns bereit und so haben wir unsere Koffer schnell verstaut und sind zu Fuß zum MoMA (Museum of Modern Art) gehuscht.

Bevor ich’s vergesse: Wir haben uns vorab den New York City Pass gekauft, bei dem man für knapp 100$ (Kinder unter 6 frei) in 6 Attraktionen gehen kann. Das Versprechen, dass man sich nicht anstellen müsse, ist allerdings unwahr. Wir haben keine einzige Schlange damit umgehen können, was aber halb so schlimm war, man sollte es nur in seiner Zeitplanung bedenken.

Mit kostenlosem Audio-Guide sind wir in knapp 2 1/2 Stunden durch das Museum gerauscht, man hätte sicherlich das Doppelte an Zeit dort verbringen können, aber irgendwann ist bei Kindern, trotz Kinderrundgang auf dem Guide, die Luft raus. (Ich muss dazu aber auch sagen, dass sie sich sehr ausführlich mit einigen Kunstwerken auseinander gesetzt hat, und ich glaube, dass sie später mal nicht so ein Kunstbanause ist wie ich *hehe*) Und weil uns der Magen doch sehr knurrte und unser Proviant-Rucksack abgegeben werden musste, haben wir Mcdonalds einen Besuch abgestattet um danach gut gesättigt den ersten Gang zum Times Sqaure zu wagen.

Reizüberflutung, trifft es wohl am besten. Überall blinkt und leuchtet es es von den Wolkenkratzern, wohin das Auge sieht laufen Menschen kreuz und quer, immer wieder wird man gefragt ob man mal eben ein Foto machen könnte, dazwischen laufen dir Mickey Maus, Spiderman und Lady Liberty über den Weg und zu guter Letzt quetschen sich noch dutzende Autos und Taxen durch die Menge. Man weiß einfach nicht wo man zuerst hinsehen soll. Einfach WoW.

Wir haben einen kleinen Rundgang gemacht vorbei an dem TKTS-Schalter an dem es günstig Tickets für die abendlichen Broadwayvorstellungen gibt, und an dem dreistöckigen Walgreens (ähnlich unserem dm, Rossmann usw.) in dem man günstig Trinken, Essen und Kosmetika bekommt.

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Reingegangen sind wir aber, wie könnte es anders sein, wenn man mit einer Fünfjährigen unterwegs ist, in den ToysRus und die M&M-World direkt am Times Square (nicht nur für Kinder empfehlenswert). ToysRus bietet auf drei Ebenen alles was das Kinderherz begehrt, aber auch ein Riesenrad über alle Stockwerke hinweg und Lego-Modelle der Freiheitsstatue und des Empire State Buildings. Die M&M-World bietet neben tausenden Fanartikeln auch echte Sammlerstücke und eine riesige Mehrstöckige M&M-Abfüllstation, in der die M&M nach Farben sortiert sind. Abfüllen kann man sich diese mit oder ohne Nuss für 12,50$ das Pfund (uns hat auch ein halbes Pfund gereicht, aber man sieht auch Junge Leute die erst Abfüllen und sich danach Gedanken über den Preis bzw. das Gewicht ihrer Tüte machen und etwas geschockt dreingucken *hehe*). Ganz oben gibt es sogar einen Fotoautomat, wo man das Foto anschließend auf die M&Ms drucken kann. Total cool, aber ich könnte die anschließend nicht essen *ups*

Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir uns noch mit günstigen Getränken von Walgreens eingedeckt und sind dann, faul wie wir waren, die eine Station zum Hotel mit der Metro gefahren. Im Hotel angekommen merkte man doch wie anstregend der erste Tag war und weil wir alle schon seit 4:30Uhr auf den Beinen waren, schliefen wir auch schon um 20:30Uhr muttersehlenruhig ein…

(Fortsetzung folgt)

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Wir war’n dann mal weg…. Teil 2

Hier gehts zum ersten Teil.

An unserem zweiten Tag wurden wir mit einer Portion Neuschnee begrüßt… Vielen Dank! Es war weder Schnee angesagt, noch waren wir auf Schnee vorbereitet, wir waren also entsprechend geschockt und sind deshalb erstmal ausgiebig im Hotel Frühstücken gewesen. Zum Glück hat uns die Sonne an diesem Morgen nicht enttäuscht und den Schnee Ruck Zuck weggeschmolzen.

Unser erstes Ziel für diesen Tag war die Smoky Mountain Deer Farm & Petting Zoo. Der Weg dahin wurde ab der Hauptstraße wirklich abenteuerlich (wo ist unser Pick-Up/Offroader wenn man ihn braucht 😉 ) aber gut und witzig ausgeschildert. Das Wetter war Bombe (immerhin 16°C) und kein Wölkchen am Himmel. Begrüßt wurden wir gleich von schmusigen Katzen und meckernden Ziegen, die ebenfalls gerne gestreichelt werden wollten. Im Inneren wurden wir dann in die Regeln des richtigen Streichelns eingeführt und zu welchen Tieren man lieber kein Futter ins Gehege mitbringen sollte. 😉

Im Streichelzoo erwarteten uns dann Ziegen, Pfauen, Emus, Stiere, Schweine, Esel, Kamele, Zebras, Pferde, Kängurus, Zonkeys (Mischung aus Zebra und Donkey/Esel) und mein persönliches Highlight Rehe. Streicheln durfte man alles was man sich traute, ich hatte mich jedoch sofort und die Rehe und die Kitze verliebt und streichelte und fütterte bis ich nicht mehr konnte. Töchterlein war anfangs etwas ängstlich, dafür aber umso stolzer als sie sich getraut hat die Tiere zu füttern.

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Zur Belohnung gab es dann noch Ponyreiten und ein Souvenier aus dem hauseigenen Laden.

Da wir durch den morgendlichen Schnee etwas an Zeit verloren hatten, fuhren wir Mittags weiter Richtung Smokys. Vorbei an reißenden Flüssen, wunderschönen Häusern, tollen Aussichten und süßen Läden, erreichten wir den Picknickplatz an dem wir unseren Reiseproviant schlemmen wollten. Oh war das schön… wir breiteten unsere Köstlichkeiten auf einem der Picknicktische aus, die Kleine turnte über Steine im Fluss und wir genossen die Ruhe und die warme Sonne.

Als sich dann auch unser Töchterlein zum Essen dazugesellte und *pardon* wie ein Schwein ihr Brötchen aß, gesellte sich auch noch ein kleiner grauer Vogel zu uns, der ihre Krümelchen verputze. Leider hatte ich es nicht geschafft ein Foto zu machen, weswegen ich ihn dann nochmal absichtlich anlocken musste. *ups* 😉

Weil es mittlerweile schon fast 3 Uhr war, und die Sonne uns nur noch bis 5 Uhr erhalten bleiben sollte, mussten wir uns für unsere weitere Tour durch die Smokys etwas beeilen. Die Tour durch Cades Cove ist perfekt für Amerikaner, denn wenn man die Natur und die wundervollen Ausblicke sehen möchte, muss man nicht einen Schritt machen, denn diese Tour ist eine Autotour. Angesichts der knappen Zeit und der Empfehlungen (aus dem Internet) entschieden wir uns dafür.

Und wir wurden nicht Enttäuscht… Atemberaubende Ausblicke, wunderschönstes Wetter und allerbeste Frühlingsluft. Aber ich lasse mal die Bilder für sich sprechen…

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Leider ging die Sonne viel zu schnell unter (auch wenn sie erst um 6 Uhr unterging) und so mussten wir uns wieder auf den Hotel-Heimweg machen.

Am nächsten Tag hieß es dann schon wieder Koffer packen und zurück nach Hause. Aber wir nutzen den Heimweg noch, um am Market Square in Knoxville anzuhalten, die Beine zu vertreten und ein leckeres Eis zu essen. Leider war der kostenlose Aussichtsturm (Sunsphere) wegen Bauarbeiten geschlossen. Wir nutzten unser Mehr an Zeit um kurz vor Chattanooga eine Werksführung bei Mayfield zu machen.

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Mayfield ist Marktführer im Südosten der USA was Milchprodukte und Eis angeht. Und so wurde uns in einer privaten Führung gezeigt, wie die Plastikmilchbehälter hergestellt, gefüllt und verpackt werden. Lustigerweise gibt es bei meiner Tochter die Mayfieldmilch in der Schule, und so konnte sie sich direkt mal ansehen wie die kleinen Trinkpäckchen gefaltet und gefüllt werden. Anschließend ging es in die Nebenhalle wo das beliebte Mayfield-Eis gemacht wird. Die Tour war wirklich interessant und lecker war sie auch noch, denn im Anschluss konnte man sein Ticket durch eine Riesenkugel Eis eintauschen. Yummie

Fotos kann ich davon leider nicht zeigen, denn das fotografieren war nicht erlaubt. 😦

Das Wetter in Tennessee wurden dann auch zunehmend schlechter und weil noch viele Meilen vor uns lagen, machten wir uns auf den windigen, regnerischen Heimweg.

Eure Jane

Unser Weihnachten

Wie die Instagramer schon mitbekommen haben, war unsere Heimreise nach Deutschland mit viel Pech bestraft, sodass unser Weihnachten dieses Jahr erheblich stressiger war als sonst. (Für alle Nicht-Instagramer werde ich in den nächsten Tagen noch einen Beitrag verfassen 🙂 )

Unser Weihnachten verläuft schon seit vielen Jahren demselben Ablauf. Am Heiligen Abend Nachmittag gehen wir alle gemeinsam (Oma+Opa, Tanten und wir drei) in die Kindermesse mit Krippenspiel. Das Krippenspiel wird jedes Jahr von den Kindergartenkindern vorgeführt, bei dem meine Tochter letztes Jahr auch als Engel teilgenommen hat. Zuckersüß und schön anzusehen, vor allem, weil man die meisten Kinder kennt. Dieses Jahr war die beste Freundin meiner Tochter die Maria und Töchterlein war mächtig stolz auf ihre Freundin.

Viele Eltern waren verdutzt uns in der Kirche zu sehen, wo wir doch eigentlich in den USA sein sollten… die Überraschung war groß und die Freude der Freundinnen riesig!!!

Danach gehen wir drei eigentlich immer zu den Schwiegereltern, machen dort Bescherung und fahren dann gegen halb 6 wieder nach Hause, wo dann schon der Schwager das Weihnachtsessen vorbereitet.

Dieses Jahr sind die Schwiegereltern über Weihnachten im Urlaub, also haben sie Pech gehabt und werden eben nicht besucht 😉

Dafür konnten wir die extra Zeit gut gebrauchen, denn unsere mitgebrachten Weihnachtsgeschenke waren weder verpackt noch beschriftet und die Weihnachtstafel wollte auch noch gedeckt werden.

Pünktlich um halb 6 gab es dann Turkey mit Serviettenknödel, Rotkohl, Maronenpüree, Kartoffeln und Soße. Yum Yum!!

Anschließend gab es noch Zitronencreme mit Erdbeersoße und Baileyscreme zum Nachtisch. Ebenfalls Yum Yum!! ^^

Weihnachten

Um 7 Uhr schlichen wir dann alle Richtung Wohnzimmer und lauschen, ob das Christkind und der Weihnachtsmann schon da gewesen sind…

Der Haufen unter dem Weihnachtsbaum wächst jedes Jahr… zumindest sieht es so aus 😉

Dann darf das jüngste Mitglied der Familie das erste Geschenk holen und der Person überreichen, dessen Name darauf steht. Diese Person packt dann sein Geschenk aus und holt anschließend das nächste, so geht es immer weiter, bis alle Geschenke weg sind. Gedauert hat das dieses Jahr von 7-11 Uhr, wir sind allerdings auch 9 Leute. J

Wir haben uns dieses Jahr bewusst nichts gewünscht, da unsere Familie Geschenk genug ist und wir schon etwas zu unserem Flug dazubekommen haben.

Töchterlein wurde wie jedes Jahr mit Geschenke überhäuft und konnte es nicht abwarten all ihre Geschenke schnellstmöglich auszupacken. Beim Auspacken unseres Geschenkes (Tabeo e2 – Kindertablet) wurden die Augen nicht nur groß, sondern riesig, die Freunde war enorm, immer wieder stockte ihr der Atem und sie schaute den Karton ungläubig an. Mama und Papa wurde mehrmals um den Hals gefallen und ihr Herz klopfte ihr fast aus der Brust. Die Überraschung ist geglückt. *schön*

Den 1. Weihnachtstag haben wir drei – dank Jetlag – bis 12 Uhr geschlafen und mussten uns dann im Eiltempo fertig machen, um pünktlich um 13 Uhr bei der (Ur)Oma zum Weihnachtsessen zu sitzen, direkt im Anschluss wurde noch die andere – erst kürzlich verstorbenen – (Ur)Oma auf dem Friedhof besucht. Von dort aus ging es dann zur (Groß)Tante, wo wir auch bis abends schön zusammen gegessen und gefeiert haben.

Der Jetlag wollte nicht so schnell von uns weichen, sodass mein Schatz und ich noch bis in die Puppen „Modern Family“ geguckt haben.

Heute waren wir dann alle nochmal zusammen Essen (immer diese Fresserei an den Weihnachtstagen, von meinen abgenommenen 5-6kg wird danach nicht mehr viel übrig bleiben 😦 ). Und gleich geht das Töchterlein zur aller besten Freundin spielen und wir bekommen Besuch von meiner Tante und meinte Eltern und meine Schwester wird auch da sein, denn die tritt morgen schon wieder die Rückreise an….

Viel Action über die Weihnachtstage, aber ehrlich gesagt nicht stressig, sondern schön, denn ich liebe meine Familie und bin gerne mit ihnen zusammen und die Zeit hier muss ja auch ordentlich genutzt werden.

Ich hoffe hier hattet/habt auch ein schönes Weihnachtsfest mit oder auch ohne eure Familien verbracht!!

Eure Jane

PS: Vielleicht mag ja der ein oder andere die Highlights unter euren Weihnachtsgeschenken verraten, denn das nächste Weihnachten kommt schneller als man denkt, und Inspiration kann man nie genug haben. 🙂

Ich packe meinen Koffer….

Die letzten Tage habe ich damit verbracht unsere Koffer zu packen, nicht um über Weihnachten zu verreisen, sondern – im Gegenteil – nach Hause zu fahren.

Deutschland ruft und die Familie noch mehr. Und weil bei uns Familie über alles geht, war uns schon im Oktober klar: Weihnachten wird in Deutschland verbracht.

Ja ich weiß, es ist verrückt für nicht mal 2 Wochen von den USA nach Deutschland zu fliegen… über 15 Stunden im Flieger zu sitzen…. Nochmal 5 Stunden im Zug zu verbringen…. Weitere 6 Stunden am Flughafen…. Das macht 26 Stunden Reisezeit…. Und das alles mit einer Fünfjährigen…. Verrückt!!!

Aber dafür werden wir ein wundervolles Weihnachtsfest im Kreise unserer Familie feiern. Um 14:30Uhr in der Kirche sitzen und das Kinder-Krippenspiel sehen…. Weihnachtslieder singen …das beste Essen des Jahres verspeisen und gemeinsam um den Tannenbaum hocken und Geschenke auspacken… so wie jedes Jahr!

Noch bereue ich nicht, dass wir uns den Stress antun…. NOCH nicht… aber irgendwie ist es auch aufregend und spannend und schön…

Aber verrückt ist es schon… und Stressig… aber was tut man nicht alles für die Familie?! Ja, Ich liebe meine Familie über alles und wünsche uns ein richtig schönes Weihnachtsfest mit allem drum und dran!

Eure Jane

Weihnachten

Wie ihr wisst, wohne ich zurzeit in den USA. Da ich aber der absolute Familienmensch bin, haben wir uns dafür entschieden über Weihnachten nach Deutschland zu fliegen.

Leider haben wir viel zu spät gebucht, und uns doch für die komfortablere Version entschieden und fliegen deshalb am 22.12 von hier nach Houston nach Amsterdam und fahren dann mit dem Zug weiter nach Norddeutschland – zur Familie.

Man das wird ein Stress… ich hab einfach viel zu wenig Zeit zum packen und die ganzen Geschenke die mit müssen und dann alles mit Kind und der Mann wird immer so schnell zickig, wenn es stressig wird und und und… HILFE!!!!

Dafür habe ich mir den Stress mit meinen eigenen Weihnachtsgeschenken genommen… ich wünsche mir dieses Jahr….. einfach mal GARNICHTS!

Naja Garnichts ist auch übertrieben, ich wünsche mir Gesundheit und Glück und ein schönes Weihnachtsfest für mich und meine Familie.

Das Gute daran ist, es nimmt nicht so viel Platz im Koffer weg 😉

Meine Familie bekommt dieses Jahr Schmuck, Gesellschaftsspiele, Selbstgenähtes, selbstgemachte Kalender, ein selbstgemachtes Fotobuch und uns als Besuch *hehe*

Schon irgendwie komisch, wenn man selber nichts geschenkt bekommt… besonders seltsam finde ich aber, dass mein Schatzi und ich uns gegenseitig auch nichts schenken… das gab es noch nie! Letztes Jahr z.B. habe ich ihm eine Nacht in einem Baumhaushotel geschenkt, romantischer geht’s nicht mehr…. Und dieses Jahr NICHTS? Naja ich weiß ja nicht, das gefällt mir so gar nicht…. Was soll ich tun?!

Unsere Tochter hingegen wird wieder groß abräumen. Von uns bekommt sie ein Tablet. Nicht zu fassen, grade mal 5 und schon ein Tablet. Dazu muss ich sagen, dass es etwas eigennützig ist, denn so haben wir Eltern unser IPad wieder und das gute Ding von TOYSrUS US haben wir zum Schnäppchenpreis für unter 100$ bekommen… verrückt!!! Aber auf einer 15 Stunden-Reise Gold wert und mit den guten Apps der Elementary School lernt sie ganz spielerisch Mathe, Englisch und Phoneme und Grapheme … dennoch verrückt! xD

Was schenkt ihr so euren Liebsten?

Eure neugierige Jane

Shoppen in den USA

Shoppen macht Spaß! Wenn man Frau schlechte Laune hat, geht sie shoppen und kommt, zumindest etwas besser gelaunt wieder. Shoppen macht Spaß, ganz egal WO auf der Welt…. Das habe ich gedacht, bevor ich das erste Mal in den USA shoppen war, denn Shoppen macht hier noch viel mehr Spaß!

Zu den unzähligen Malls und Shoppingcentern gibt es hier in der Nähe noch mein geliebtes Outlet-Center. Ein Traum für jede Frau, jeden Geldbeutel und sogar für den Mann 😉

Tommy Hilfiger, Ralph Lauren, Gap, Nike, Fossil, und und und treffen sich an einem Ort und hauen ihre besten Stücke für einen Appel und ein Ei raus.

Das Einkaufen dort nenne ich Geld verdienen, denn es ist wirklich erstaunlich für welche Preise man dort Markenklamotten und Schmuck bekommt.

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Beispiel. Ich habe bei Fossil Anhänger für ein Armband gekauft. 14 Stück. Für durchschnittlich 20$. Das macht etwa 280$. Für die gleichen Anhänger hätte ich in Deutschland durchschnittlich 30€ bezahlt. Das wären 420€. Ich habe also schon mal 296$ gespart, nur weil ich die Anhänger hier gekauft habe.

Da ich mich allerdings in einem Outlet-Center befinde gibt es mal eben 50% auf alles. Also kosten mich die Anhänger nur noch 140$. Jippi!!!

In den USA geht jedoch keine Frau ohne Coupons einkaufen, ich natürlich auch nicht. Nach Coupons muss man auch nicht suchen, sie werden einem direkt auf der Internetseite des Outlets fertig zum Ausdrucken präsentiert. Zack nochmal 20-70%.

Wenn man an der Kasse dann noch lieb lächelt und den kostenlosen Newsletter abonniert, gibt es nochmal einen fetten Rabatt oben drauf.

Bezahlt habe ich am Ende 24$ und 21ct. Für 14 Anhänger die mich in Deutschland 420€ gekostet hätten. Unglaublich aber Wahr! Und das Beste ist auf jedem Bon steht unten die TOTAL SAVINGS oder YOU SAVED – mein Lohn sozusagen 😉

TOTAL SAVINGS / YOU SAVED 255,79$

Und damit gehe ich dann in den nächsten Laden, um noch mehr Geld zu „verdienen“! 😉

Heute so geschehen, allerdings im GAP Store xD

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Eure Jane

PS: Nein wir bekommen keine Zwillinge, aber der GAP Overall war von 25$ auf 2$ reduziert!!!!

Florida

Unser vorerst letzter Wochenendausflug ging nach Florida. Dort hatte mein Schatz ein Ferienhaus gebucht.

Leider fing das schöne Wochenende mit einem Streit an, weshalb ich die stundenlange Autofahrt auf der Rückbank verbrachte und schmollte.

Je näher wir allerdings unserem Ziel kamen, desto besser wurde meine Laune, sodass der Streit noch vor Ankunft des Zieles ausgeschmollt war und wir uns verziehen hatten.

Als auf dem Navi das Ziel unserer Reise zu erkennen war, wurde meine Freude noch größer, denn das Ziel lag direkt am Meer.

Von Vorne sah das Ferienhaus noch ziemlich unscheinbar aus, aber von Innen war es eine Wucht. Die Küche, das Wohnzimmer,  die vielen Schlafzimmer (wir haben 24 Betten gezählt!!!) einfach unglaublich. Da es mittlerweile dunkel geworden war, konnte man den noch unglaublicheren Ausblick nicht direkt erkennen, aber wir haben es uns nicht nehmen lassen, unsere Terrasse mit direktem Strandzugang noch mitten in der Nacht auszutesten.

Ich bin fast umgefallen soooo unglaublich schön war es dort. Der Sand so weich und fein und das Meer soo warm… ich hätte direkt in die nicht vorhandenen Wellen springen können.

Da das Bett allerdings rief verlegten wir unseren Meergang auf den nächsten Morgen.

Als ich aufgewacht bin, dachte ich, ich würde träumen, ich wollte nicht gezwickt werden, damit ich meinen Traum einfach genießen konnte, aber das war gar nicht nötig, denn ich war wach und sah die Realität.

 

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Nach einem schnellen Frühstück verbrachten wir den ganzen Tag am menschenleeren Strand… ich liebe die Golfküste, die Wassertemperaturen gleichem dem eines Whirlpools.

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Tja es kam wie es kommen musste, am Abend hatten wir (Eltern) einen fetten Sonnenbrand, die Kleine blieb (Gott sei Dank) verschont.

Den zweiten Tag verbrachten wir neben Strandspaziergängen auch damit die Stadt etwas zu erkunden, shoppen zu gehen und den Ausblick auf der Terrasse mit selbstgegrilltem zu genießen.

Ich hätte wirklich heulen können, als es am Sonntag schon wieder nach Hause ging. Aber das wird nicht unser letztes Mal dort gewesen sein.

Eure Jane

New Orleans – Teil 2

Nach dem Schreck mit dem bekloppten Autofahrer sind wir weiter Richtung French Quater gegangen, dass Viertel ist sehr bekannt und wie der Name schon sagt, französisch angehaucht. Das sieht man vor allem an den Gebäuden. Zu dem Viertel gehören die Partystraße Burbon Street, in die wir nur einen kurzen Blick gewagt haben, da nicht zu empfehlen, wenn minderjährige Kinder anwesend sind, falls ihr versteht was ich meine. Da gibt es den Brauch, dass wenn eine Frau dort eine Kette geschenkt bekommt (diese billigen aus Plastik), diese zum Dank ihr Shirt lüften muss soll. Die Ketten gibt es da in jedem Laden für 50ct.

Wir haben uns am nächsten Tag lieber auf den French Market gewagt und sind lecker Frühstücken gegangen: French Toast, Pancakes und Eggs Benedict. Lecker!

Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir auch noch beim berühmten Café du Monde reingegangen, die für ihren Kaffee und ihre Beignets (das sind überdimensionale Schmalzkuchen) bekannt sind. Der Außenbereich sieht aus als hätte es geschneit, vor lauter Puderzucker auf dem Boden.

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Wir haben uns lieber dafür entschieden eine traditionelle Hafenrundfahrt in einem der bekannten Raddampfer zu machen. Töchterlein ist bei schönstem Wetter direkt auf der Bank und Mamas Schoß eingeschlafen. Und so konnten wir Eltern gespannt den Informationen lauschen, die uns der Kapitän erzählte. Besonders interessant fanden wir die Entwicklung der Stadt durch Hurricane Kathrina im Jahr 2005. Noch immer sieht man entlang der Küste die enormen Schäden, die dieser Hurricane angerichtet hat. Doch noch heftiger fanden wir, dass sich die Bevölkerung dadurch halbiert hat. Über 200.000 Menschen haben die Stadt verlassen und sind auch 2 Jahre später nicht zurückgekehrt, aus Angst, aus Mangel an finanziellen Mitteln und den Erfahrungen die sie dabei gemacht haben. Selbst jetzt nach 8 Jahren ist der Bevölkerungsstand noch nicht wieder der alte.

Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten und die Kleine ausgeschlafen hat, sind wir in die nächste Straßenbahn Richtung Insektarium gefahren. Diese Entscheidung erwies sich als sehr klug, denn kaum dort angekommen zog ein Gewitter über die Stadt und wir konnten uns in Ruhe den Insekten widmen. Auch wenn Insekten zunächst nicht besonders spannend erscheinen, konnte man dort wirklich verrückte und kuriose Dinge sehen und lernen. Wir konnten Insekten sehen, anfassen, hören und schmecken. Ja schmecken, es gab eine Insektenbar, an der verschieden zubereitete Insekten vorbereitet waren. Wir waren alle mutig und haben probiert – und ich muss sagen, gar nicht schlecht, so ein gewürzter und frittierter Mehlwurm. Unsere Tochter hat sich an die schokoladenüberzogenen Käfer gewagt und sogar noch einen zweiten vernascht. Zur Belohnung bekam man einen schönen Stempel auf die Hand gedrückt.

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Etwas weniger verrückt, aber dennoch kulinarisch wurde es dann an unserem letzten Abend in der Stadt. Wir suchten uns ein schönes kreolisches Restaurant. Dort durften wir in einem der private-rooms diverse ortsübliche Köstlichkeiten verspeisen. Was für ein wundervoller Abschluss dieses schönen Wochenendes.

Eure Jane

New Orleans – Teil 1

Wie ich euch im letzten Blogeintrag geschrieben habe, nutzen wir unsere Zeit in den Staaten auch, um rumzukommen und etwas von der Umgebung hier kennenzulernen.

Daher ging unser zweiter Wochenendausflug nach New Orleans.

Die Fahrt dorthin war sehr angenehm ruhig, schon fast zu ruhig… um auf der Fahrt nicht einzuschlafen, haben wir in einem der Willkommenshäusern rast gemacht. Diese Willkommenshäuschen findet man nach jeder Bundesstaatsgrenze an der Interstate. Dort findet man Informationen über den Bundesstaat, Broschüren, Picknickstellen und Toiletten. Das Willkommenshäuschen von Louisiana war richtig schön gestaltet, es wirkte etwas wie ein uriges Alpenhaus – rustikal und einfach schön einladend. Unsere Tochter hat es sich erstmal in einem der Schaukelstühle (Ja, Amis stehen voll auf Schaukelstühle, die findet man sogar in den Flughäfen) bequem gemacht und Smalltalk mit den Empfangsdamen gehalten. Einfach süß *schwärm*

Die letzten Meilen nach New Orleans waren dann wirklich traumhaft, über eine lange Brücke, die über den zweitgrößten Salzwassersee der USA, den Pontchartrain-See, führt. Das Wetter war einfach traumhaft, und ich liebe den Anblick der glitzernden Sonne auf der Wasseroberfläche.

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Nach der Brücke kam aber der Stadtverkehr dazu und wir fuhren direkt in den Feierabendverkehr. -.-

Naja, so konnte man wenigstens die Skyline in Ruhe betrachten 😉

Nachdem wir uns Hotel, das direkt am bekannten Superdome steht, bezogen haben (das Zimmer war der Hammer und im 25 Stock hatte man nicht nur einen tollen Ausblick über die Stadt, sondern auch einen erschreckenden Ausblick in die Hotellobby)….

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… haben wir uns zu Fuß aufgemacht, um die Stadt zu erkunden. Der erste Schreck kam jedoch direkt… unsere Tochter wollte bei GRÜN über die Straße laufen, da rast wie ein Irrer ein Auto um die Ecke … wir konnten sie im letzten Moment noch an der Schulter zurückreißen… ihr könnt euch nicht vorstellen wie mein Herz geklopft und meine Beine geschlackert haben…

 

Mehr von unserem Wochenende gibt es morgen (oder übermorgen 😉 )

Eure Jane

Unsere bisherige Ausflüge in den USA

Seit dem wir in die USA gekommen sind, haben wir schon das ein oder andere Wochenende genutzt, um uns die nähere Umgebung anzusehen. Naja nähere Umgebung ist vielleicht übertrieben… zwischen 5-10 Stunden hat uns die Fahrt dann doch gekostet, aber das Autofahren in den USA ist sehr entspannt, da die Interstates (Autobahnen) doch meistens dreispurig sind und ohnehin nicht viel auf den Straßen los ist. Die Kleine stört das lange Autofahren *gottseidank* überhaupt nicht, sie beschäftigt sich während der Fahrt mit Malen, Rätselbüchern, Ipad spielen und Serien gucken. Die obligatorische Pause haben wir genutzt um die verschiedenen Fastfoodketten auszuprobieren ^^.

So waren wir bei Mcdonalds, Burger King, Taco Bell, Chick-fil-A und Wendys… geschmeckt hat es überall und Softeis haben wir auch immer bekommen. *daumenhoch*

Memphis + Nashville

Unser erstes verlängertes Wochenende sind haben wir Tennessee (soviele n und e und s ^^) erkundet. Den ersten Tag haben wir uns Memphis vorgenommen. Am zweiten Tag war Nashville dran.

Wer an Memphis denkt, denkt natürlich auch sofort an Elvis‘ Graceland. Und so war es auch bei uns: ein Memphis Besuch ohne Graceland ist wie Pommes ohne Majo/Ketchup. Und auch wenn wir uns nicht zu den Evlisfans zählen, sollte man sich Graceland mal angesehen haben.

Und wir wurden nicht enttäuscht. Sein Anwesen und die ganzen Museen dazu sind wirklich beeindruckend. Selbst seine eigenen Flugzeuge können von innen bestaunt werden. Memphis + Graceland ein MUST SEE in Tennessee! (Coupons für Graceland findet man direkt auf deren Internetseite und ich rate dringend davon ab, die Fotos, die am Eingang gemacht werden zu kaufen -> miese Qualität!)

Weiter ging es am nächsten Tag nach Nashville – der Music City der USA. Nashville ist zwar besonders in der Country Musik-Szene beliebt, bietet aber neben ihrem Musikalischen Aspekt auch einige sportliche Highlights (NFL und NHL – Football und Eishockey).

Bei unserem Gang zum Nashville Broadway (MUST SEE) geht man praktisch am Eishockeystadion vorbei. Ein Gang in den Souvenierladen lohnt sich auf jeden Fall! Da gibt es echt verrückte Sachen zu kaufen. Auf dem Broadway selbst hört man aus jedem Laden Livemusik strömen und an jeder Ecke gibt es die bekannten Cowboysboots für Frauen, Männer und Kinder. Wenn man ein Paar dieser echten Kultstiefel haben möchte, sollte man sie sich in Nashville kaufen außerdem bieten viele Läden den Buy1Get1Free-Rabatt an. Bei meinem nächsten Besuch werde ich auf jeden Fall ein Paar mitnehmen!!! Das Highlight meiner Tochter war der Süßigkeitenladen, in dem die Süßigkeiten von Hand hergestellt werden und dann in Zügen an der Decke durch die Gegend fahren. Die Süßigkeiten kosten zwar ein Vermögen, aber einen Blick in den Laden sollte man trotzdem wagen.

Eure Jane